Lohngleichheit. Punkt. Schluss!

«Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» – dieser Grundsatz steht seit 1981 in der Bundesverfassung. Trotzdem werden die Frauen jährlich um 7 Milliarden Franken beschissen. Das ist ein Skandal und muss sich ändern!

Momentan diskutiert das Parlament die Revision des Gleichstellungsgesetzes (GlG). Doch das bürgerlich dominierte Parlament verwässert und verzögert die schon jetzt moderate Vorlage weiter. Auch die Arbeitgeber bekämpfen die Revision und nehmen ihre Pflicht nicht war. Die Frauen sind wütend, dass ein Parlament dominiert von alten Männern dafür sorgt, dass sogar Minimalforderungen für die Gleichstellung immer noch nicht umgesetzt werden.

Die Unia fordert:

  • systematische und verbindliche Lohnkontrollen, bei denen die Arbeitnehmenden-Vertretung mit einbezogen ist
  • die Anpassung diskriminierender Frauenlöhne
  • hohe Bussen, sollte ein Betrieb das geltende Gesetz missachten

Offensive für Lohngleichheit

Die Unia-Frauen sind in der Offensive: Die Delegierten haben im März 2017 die Lancierung einer Volksinitiative zur Umsetzung der Lohngleichheit - die «Subito-Initiative» - beschlossen. Sollte das Parlament keine griffigen Massnahmen bestimmen, sind die Unia-Frauen bereit! Falls nötig, ist die Unia auch entschlossen, zusammen mit dem SGB und weiteren (Frauen-)organisationen, alles daran zu setzen, um für den 14. Juni 2019 einen Frauenstreik zur Durchsetzung der Lohngleichheit vorzubereiten.