Lohnklagen

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Ein mühseliger Weg mit vielen Hürden

In der Schweiz verdienen Frauen – in allen Branchen und auf allen Hierarchiestufen – weniger als Männer. Um ihr verfassungsmässiges Recht auf «gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit» einzufordern, bleibt den betroffenen Frauen heute jedoch nichts anderes als der Kampf vor Gericht.  

Das Beispiel der Schneiderin Frau P.

Obwohl Frauen oftmals systematisch diskriminiert werden, muss dies in jedem einzelnen Fall mittels Lohnklagen nachgewiesen werden. Diese Lohnklagen verlangen von den betroffenen Frauen grossen Mut und Durchhaltevermögen, wie das Beispiel der Schneiderin Frau P. eindrücklich zeigt.

Es braucht Kontrollen und Sanktionen

Lohnklagen sind heute das wichtigste Mittel, ein Unternehmen zu zwingen, die Löhne genau zu analysieren. Doch das reicht nicht: Um die Lohngleichheit flächendeckend durchzusetzen, müssen alle Firmen verpflichtet werden, ihre Löhne regelmässig zu überprüfen und die Resultate offen zu legen. Die Unia fordert verbindliche und systematische Kontrollen sowie Sanktionsmöglichkeiten, wenn das Gesetz nicht eingehalten wird.

Beispiele von Lohnklagen: