JA zur Pflegeinitiative!

JA zur Pflegeinitiative!

Gute Pflege braucht Menschen.

Für eine gute Pflege in Alters- und Pflegeheimen braucht es genügend Personal, welches seinen Beruf langfristig ausüben kann und möchte. Das geht nur mit guten Arbeitsbedingungen in der Pflege!

Mit der Volksinitiative «Für eine starke Pflege» (Pflegeinitiative) kommen wir diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher.

Hier setzt die Pflegeinitiative an

Die Pflegeinitiative schlägt wichtige Pfeiler ein für…

…gute Arbeitsbedingungen

Der Bund muss Leitlinien für gute Arbeitsbedingungen festlegen.

…eine faire Pflegefinanzierung

Der Bund muss Bestimmungen für eine angemessene Finanzierung der Pflegeleistungen erlassen.

…mehr Aus- und Weiterbildung

Die Pflegeinitiative verlangt eine bessere finanzielle Unterstützung für Pflegende in Aus- und Weiterbildung. Für Interessierte und Pflegende wird es einfacher, sich zusätzlich aus- und weiterzubilden, womit der Fachkräftemangel reduziert wird.

…mehr Fachkräfte – auch für die Heime

Auch für die Pflegenden in den Heimen ist es positiv, wenn mehr diplomiertes Personal zur Verfügung steht:

  • Denn es ermöglicht die Besetzung der vakanten Stellen.
  • Die Verantwortung für die Bewohner*innen ist auf mehr Kolleg*innen verteilt.
  • Das Risiko für Komplikationen und Spitaleinweisungen von Bewohner*innen wird gesenkt und eine gute Pflege gefördert.

Deshalb braucht es die Pflegeinitiative

  • Viele Berufsausstiege

    Die Situation in der Pflege ist besorgniserregend: Laut der neusten Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums steigen gut 40 Prozent des Pflegepersonals wieder aus dem Beruf aus.

    Und das in der Branche, wo bis 2030 über 65'000 zusätzliche Pflegende benötigt werden!

  • Prekäre Arbeitsbedingungen

    Die Pflegenden gingen während der Corona-Pandemie weit über ihre Grenzen hinaus, denn die Arbeitsbedingungen in Alters- und Pflegeheimen waren schon vorher prekär.

    In unserer Umfrage von 2019 beklagten 87 Prozent der Pflegenden, dass sie zu wenig Zeit für eine gute Pflege der Bewohner*innen haben und 89 Prozent gaben an, dass sie häufig unter Zeitdruck arbeiten.

    In einer Studie der Universität Basel desselben Jahres gab ein Viertel der Pflegenden an, manchmal oder häufig auf die Körperpflege bei den Bewohner*innen zu verzichten, weil die Arbeitslast zu hoch ist. In Krisensituationen, wie der Corona-Pandemie, kann dieser Zeitmangel die Bewohner*innen auch gefährden.

  • Teufelskreis des Personalmangels

    Die stationäre Langzeitpflege ist seit langem chronisch unterbesetzt. Denn das von der Politik beschlossene Finanzierungsregime führt zu tiefen Stellenplänen, schlechten Arbeitsbedingungen und Fachkräftemangel.

    Das bestehende Personal steht unter Druck und Stress, muss ständig einspringen, wird übermässig belastet, wird krank und steigt aus dem Beruf aus.

    Eine faire Pflegefinanzierung, die gute Arbeitsbedingungen und damit eine gute Pflege erlaubt, ist deshalb zentral, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

  • Ungenügender Gegenvorschlag

    Nach langem Hin und Her konnten sich National- und Ständerat doch zu einem indirekten Gegenvorschlag durchringen. Dieser beinhaltet eine Ausbildungsoffensive und die Möglichkeit, dass Pflegefachpersonen einige Leistungen selbst verschreiben und abrechnen können.

    Der Gegenvorschlag beinhaltet aber keine Bestimmungen zu Arbeitsbedingungen, Pflegefinanzierung oder Stellenschlüssel. Eine Ausbildungsoffensive ist wirkungslos, wenn die Berufsausstiege nicht reduzieren werden.

Den Initiativtext findest du hier (PDF).

Werde Pflegebotschafter*in!

Willst du der Pflegeinitiative zum Erfolg verhelfen? Dann werde Botschafter*in für die Pflegeinitiative und überzeuge deine Kolleg*innen, JA stimmen zu gehen. Natürlich mit unserer Unterstützung!

Klar, ich bin dabei!

Hier gibt es bereits Pflegebotschafter*innen:


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