Manifest für Lohngleichheit: alle können mitmachen

Eine Woche vor der grossen Demonstration für Lohngleichheit in Bern fordern hundert namhafte Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in einem Manifest 100 Prozent Lohngleichheit – jetzt erst recht.

Seit der Frankenstärke und der Deregulierungsoffensive der Arbeitgeber und bürgerlichen Politiker geraten auch die vom Bundesrat geplanten Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit unter Beschuss. Einmal mehr wird gesagt, dass wegen der wirtschaftlichen Situation gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit nicht mehr angesagt sei.

Keine Deregulierung auf Kosten der Frauen

Zusammen mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund und dem Demo-Bündnis hat die Unia dieses Wochenende ein Manifest lanciert: <link http: www.lohngleichheitsmanifest.ch external-link-new-window externen link in neuem>«Das Manifest 7. März – kein neuer Pakt gegen die Frauen». In kürzester Zeit haben 100 namhafte Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur das Manifest als Erstunterzeichnende unterstützt: «Wir, die Unterzeichnerinnen dieses Manifests, akzeptieren nicht, dass man den Gleichstellungsartikel zu einem Konjunkturartikel degradiert.»

100 Erstunterzeichnerinnen für 100 Prozent Lohngleichheit

Mit dabei beim Manifest 7. März: Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch, Unternehmerin Rosmarie Michel, Publizistin Esther Girsberger, Künstlerin Pipilotti Rist, Bankenprofessorin Gabrielle Wanzenried, CVP-Politikerin Barbara Schmid-Federer, Schriftstellerin Milena Moser, alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und viele, viele Persönlichkeiten mehr.

Manifest online unterschreiben

Das Manifest ist auch <link http: www.lohngleichheitsmanifest.ch external-link-new-window externen link in neuem>online aufgeschaltet. Alle interessierten Frauen und Männer können es mit ihrer Unterschrift unterstützen.