Volksinitiative AHV x13 eingereicht

So wie viele Arbeitnehmende einen 13. Monatslohn haben, sollten Rentner*innen eine 13. AHV-Rente erhalten. (v.l.n.r.: Nico Lutz, Unia-Geschäftsleitungsmitglied und Vania Alleva, Präsidentin der Unia)

Heute wurde die Initiative «für ein besseres Leben im Alter» mit 137'550 Unterschriften eingereicht. Sie will eine 13. AHV-Rente für Rentner*innen einführen. Die Erhöhung der AHV-Renten ist dringend notwendig.

Die Renten sind heute zu tief. Die Hälfte aller Neurentner*innen erhalten eine Altersrente von unter 3’439 Franken pro Monat (AHV und BVG zusammen). Frauen sind noch stärker betroffen, sie haben über einen Drittel tiefere Renten als Männer. Vielen droht damit Altersarmut. Nach Abzug von Krankenkassenprämien und Miete bleibt vielen deshalb nicht mehr allzu viel Rente zum Leben übrig.

Einfache Lösung: eine 13. AHV-Rente

AHV x13 ist eine simple, aber bestechende Antwort: So wie viele Arbeitnehmende einen 13. Monatslohn haben, sollten Rentner*innen eine 13. AHV-Rente erhalten. Auf eine monatliche Auszahlung gerechnet, bedeutet das eine Erhöhung der AHV-Renten um 8,33 Prozent. Damit werden die ständigen Rentensenkungen in der 2. Säule zumindest ein Stück weit ausgeglichen.

Gerecht und günstig

Gerade für Frauen ist die AHV die wichtigste Säule der Altersvorsorge, da viele von ihnen gar keine Pensionskasse haben. Aufgrund der ausgleichenden Eigenschaft der AHV profitieren aber alle Personen mit tiefen und mittleren Einkommen so am meisten. Auch EL-Bezüger*innen sollen die 13. Monatsrente erhalten. Die AHV hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die günstigste Rentenverbesserung.