Nationale Demo: Hände weg von den Frauenrenten!

Das Parlament will das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöhen. Frauen müssten also länger arbeiten und die ohnehin schon ungenügenden Renten würden weiter sinken – das kommt nicht in Frage!

Gegen eine AHV-Reform auf Kosten der Frauen wehren sich die Gewerkschaften zusammen mit feministischen Organisationen an einer nationalen Demo in Bern.

Programm

13.30 Uhr: Besammlung auf der Schützenmatte
14.00 Uhr: Demonstration
15.00 Uhr: Kundgebung und Konzerte auf dem Bundesplatz

Tiefe Löhne, tiefe Renten

Frauen arbeiten häufig in so genannt weiblichen Berufen, vielfach in für die Gesellschaft essentiellen Branchen wie dem Detailhandel, der Pflege oder der Reinigung. Frauen müssen doppelt so häufig wie Männer mit einem Tieflohn durchkommen. Sie arbeiten mehr Teilzeit, oftmals unfreiwillig. Und es sind die Frauen, die den Grossteil der unbezahlten Betreuungs- und Pflegearbeit leisten.

Keine AHV-Reform auf Kosten der Frauen

Das wirkt sich auch drastisch auf die späteren Renten aus. Frauen erhalten ein Drittel weniger Rente als Männer; viele leiden im Alter unter Armut. Doch statt Lösungen für reale Probleme zu suchen, will das bürgerliche Parlament das Frauenrentenalter erhöhen – ein Affront. Die Unia wird die Reform AHV 21 an der Seite der Frauen bekämpfen.