Zukunft Baukadervertrag

Seit Jahren nimmt der Druck auf die Poliere zu: knappe Fristen, sich stets verändernde Pläne und mehr bauen in kürzerer Zeit. Die zunehmende Zahl an Subunternehmen und die wachsende Temporärarbeit macht die Situation noch unübersichtlicher.

Es ist Zeit für Veränderungen auf dem Bau. Mit der Neuverhandlung des LMV und des Baukadervertrags nächstes Jahr haben wir unsere Chance! Deshalb fragen wir dich: Welche Verbesserungen willst du erreichen?

Welche Veränderungen braucht es für Poliere?

Baukadervertrag 2022 Abstimmung

Welche Veränderungen brauchen Poliere?
Kreuze die zwei wichtigsten Punkte an oder schreibe einen eigenen Vorschlag auf.

Die Umfrage läuft online sowie auf Baustellen in allen Teilen der Schweiz bis 31. Oktober. Die Resultate werden wir an der Landsgemeinde Bau vom 27. November präsentieren.

Gemeinsam für einen Bau mit Zukunft!

Ende 2022 läuft der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) aus. Er muss zwischen den Gewerkschaften und dem Baumeisterverband neu verhandelt werden. Als Leitvertrag auf dem Bau hat der LMV auch für die Poliere eine zentrale Bedeutung. Aktuell läuft deshalb eine grosse Abstimmung für alle Bauarbeiter und Poliere: «Welche Verbesserungen braucht der LMV?»

Da wir mit den Baumeistern aber auch den Gesamtarbeitsvertrag der Poliere – den Baukadervertrag – verhandeln, haben wir die obige Abstimmung speziell für die Poliere lanciert.  Denn die Poliere haben berechtigte Anliegen!

Achtung: Fachkräftemangel auf dem Bau!

Die Poliere wissen es schon lange: Immer mehr gute Kollegen verlassen die Branche und zu wenige kommen nach. Nun liegen die Zahlen auf dem Tisch – und sie sind alarmierend: Fast die Hälfte der Poliere geht in den nächsten 10 bis 15 Jahren in Pension. Und die Zahl der Lehranfänger – viele davon künftige Poliere – hat sich so gut wie halbiert.

Grosse Verantwortung braucht gute Bedingungen

Der Fachkräftemangel ist kein Zufall. Druck und Stress auf dem Bau nehmen stetig zu. Darunter leidet die Attraktivität des Berufs. Dieses Problem lösen wir nicht mit schönen Worten, sondern mit konkreten Anpassungen bei den Arbeitsverhältnissen. Denn grosse Verantwortung braucht gute Bedingungen!