Internationale Kampagnen

Die Unia unterstützt Gewerkschaften und soziale Bewegungen anderer Länder in ihrem Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Dazu beteiligt sie sich beispielsweise gemeinsam mit gewerkschaftsnahen Organisationen wie Solidar, Solifonds oder Multiwatch an internationalen Kampagnen. Sie befasst sich dabei insbesondere auch mit den Aktivitäten von Schweizer Konzernen im Ausland und unterstützt dabei die Bemühungen, die Unternehmen zur Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten und zum Schutz der Umwelt zu verpflichten.

Konzernverantwortungsinitiative

Immer wieder sorgen Konzerne mit Sitz in der Schweiz für Schlagzeilen, weil sie Arbeits- und Menschenrechte verletzen oder die Umwelt verschmutzen. Damit will die «Konzernverantwortungsinitiative für Mensch und Umwelt» Schluss machen, die von über 60 Organisationen – darunter die Unia – lanciert worden ist.

Asbest – ein weltweiter Skandal

In der Schweiz ist Asbest seit 1989 verboten. Weltweit sieht es anders aus. Besonders in ärmeren Ländern sterben immer noch über 100'000 Menschen an Erkrankungen, die Asbest verursacht hat – pro Jahr. Das Hilfswerk Solidar Suisse, internationale Gewerkschaften, weitere Organisationen und die Unia engagieren sich gegen Asbest. Sie machen sich stark für ein weltweites Verbot und unterstützen betroffene Arbeiterinnen und Arbeiter.

Stopp TiSA und TTIP

Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und TiSA sind eine Gefahr für die Schweiz. Der mit ihnen verbundenen Demokratie-Abbau hätte gravierende Auswirkungen.

Fussball-WM Katar 2022

Tausende von Bauarbeitern bauen in Katar die Stadien und Infrastruktur für die Fussball-WM 2022. Die Zustände auf den Baustellen waren zu Beginn katastrophal. Dank dem Einsatz der Gewerkschaften konnte 2016 mit Katar eine Vereinbarung ausgehandelt werden, die Arbeitsinspektionen erlaubt. Seitdem hat sich die Lage auf den offiziellen Stadion-Baustellen etwas verbessert. Die menschenrechtliche Lage rund um die WM muss aber weiter im Auge behalten werden und es braucht Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf allen Baustellen.