Streik bei Smood

Smood-Aktion in Sion

Die Smood-Kurier*innen liefern täglich Mahlzeiten und Produkte der Migros aus – unter äusserst schwierigen Arbeitsbedingungen: niedrige Löhne, zu tiefe Spesen, undurchsichtige Handhabung der Trinkgelder durch das Unternehmen, mangelhafte Erfassung der Arbeitszeiten.

Trotz mehrerer Interventionen bei der Unternehmensleitung seit Anfang Oktober ist Smood bisher nicht bereit, die von den Beschäftigten angesprochenen Probleme zu beheben. Um sich endlich Gehör zu verschaffen, sind die Angestellten an verschiedenen Orten in der Westschweiz in den Streik getreten.

Die Forderungen der Smood-Angestellten

  • eine bessere Planung der Arbeitszeiten
  • höhere Mindestlöhne

Und weiter

  • eine korrekte Entschädigung für die Nutzung von privaten Fahrzeugen
  • die rasche und transparente Bezahlung aller Überstunden
  • eine transparente und gerechte Verteilung der Trinkgelder
  • korrekte Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit
  • ein Ende der missbräuchlichen Strafen

Bis jetzt verweigert Smood eine Diskussion mit den Beschäftigten und der Unia. Das ist eine Provokation und inakzeptabel!

Petition «Smood, hör auf deine Kurier*innen!» übergeben

Die Kurier*innen erhalten überwältigende Unterstützung aus der Bevölkerung. Eine Solidaritäts-Petition, welche die Forderungen der Beschäftigten unterstützt, wurde innert drei Wochen 12'247 mal unterschrieben. Eine Delegation der Streikenden hat die Petition am 23. November an Smood übergeben. Die Botschaft ist klar: Smood muss sofort Verhandlungen aufnehmen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Die Chronologie des Konflikts

Aktuell streikt das Smood-Personal in 11 Städten in der Westschweiz.