AHV 21: Hände weg von unseren Renten!

Die Reform AHV 21 bedeutet Rentenabbau! Zuerst für die Frauen – sie sollen ein Jahr länger arbeiten, ohne etwas dafür zu bekommen. Umgerechnet bedeutet dies eine Rentenkürzung von 1'200 Franken pro Jahr! Gegen diese Angriffe wehren wir uns. Die Unia unterstützt das Referendum gegen die Abbauvorlage AHV 21.

Referendum unterschreiben

Frauendiskriminierung und Altersarmut

Frauen verdienen weniger als Männer und arbeiten öfter Teilzeit. Das führt direkt zu tieferen Renten: Frauen bekommen in der Schweiz mindestens einen Drittel weniger Rente als Männer. Ein Drittel der Frauen muss im Alter ausschliesslich von der AHV leben und eine von sechs Frauen über 65 lebt in Armut.

Frauen und Männer betroffen

Aber auch die Renten der Männer sind bedroht. Denn AHV 21 ist erst der Auftakt zu einem massiven Angriff auf die Altersvorsorge. Als nächstes droht ein Rentenklau in der 2. Säule mit Verschlechterungen für alle Versicherten. Und die unsinnige Initiative der Jungfreisinnigen will alle bis 67 arbeiten lassen!

Renten erhöhen, nicht das Rentenalter

Es braucht in der Schweiz endlich eine Diskussion über das wahren Rentenproblem: Dass viele Menschen von ihren Renten nicht mehr leben können. Wir müssen die AHV stärken statt schwächen. Wir müssen die Renten erhöhen, nicht das Rentenalter. Das will die Volksinitiative «AHV x13» der Gewerkschaften, die im Mai 2021 mit über 137'000 Unterschriften eingereicht wurde.